Dein Name im Himalaya

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Ein Geburtshaus für Mugu

Deine Spende rettet das Leben nepalesischer Mütter und Kinder

Idee:

Diese private Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Organisation Back to Life (Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal und Indien) gezielt zu unterstützen, um den Bau eines weiteren Back to Life-Geburtshauses in Mugu, Nepal zu ermöglichen – einer der ärmsten und unterentwickeltsten Regionen der Welt. Als Dankeschön werden alle Spendernamen auf einer Tafel am fertigen Haus verewigt.

Hintergrund:

Bis heute müssen noch viele der dortigen Frauen ihre Kinder unter unvorstellbaren Bedingungen in verdreckten Kuhställen oder in der freien Wildnis zur Welt bringen. Je schneller ein weiteres Geburtshaus gebaut werden kann, desto weniger Mütter und Kinder werden dem hohen Risiko unterliegen, bei oder an den Folgen der Geburt zu sterben.

Bitte unterstütze auch Du dieses Projekt und helfe Menschenleben zu retten!

Konzept:

Die Realisierung eines Geburtshauses inklusive einer professionellen Hebamme erfordert in etwa das Budget von 40.000€. Eine stolze Summe. Aber auch eine Summe, die eine größere solidarische Gemeinschaft durchaus erreichen kann. Die Spenden werden seriös über einen längeren Zeitraum direkt auf dem Nepal-Spendenkonto von BTL gesammelt. Ziel ist natürlich die komplette Summe zu erreichen, um das Geburtshaus in Mugu realisieren zu können. Sollte es jedoch langfristig absehbar werden, dass der benötigte Betrag durch Spenden nicht vollständig erreichbar ist, werden die Spenden selbstverständlich einem anderen zukünftigen BTL-Geburtshaus-Projekt zugeordnet. Jede Spende wird ihren Zweck also erfüllen.

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So könnt Ihr helfen:

  1. Überweist bitte den Spendenbetrag Eures Herzens auf folgende offizielle Bankverbindung von Back to Life. Bitte achtet dabei auf den Verwendungszweck– so wird der Betrag diesem Projekt zugeordnet:

Name: Back to Life e.V.

IBAN: DE 94 500 800 000 729999002

BIC: DRESDEFFXXX

Verwendungszweck: Dein Name im Himalaya

  1. Bitte gebt Euren Vor- und Zunamen bei der Überweisung an, da dieser später auch für die Namensliste an der Außentafel des Hauses gebraucht wird.
  1. Um Euch alle paar Monaten über den Status des Projektes per Newsletter informieren zu können, benötigt BTL mindestens Eure Emailadresse, gern auch die Postanschrift. Bitte teilt diese mit – entweder bei der Überweisung oder per Mail an: lothar.hoess@back-to-life.org

Hinweis zur Spende: 

Spendenquittungen werden von BTL ab einem Betrag von 200€ ausgestellt. Bis 200€ genügt dem Finanzamt eine Kopie des Kontoauszugs.

Über Back to Life:

Back to Life ist eine deutsche Entwicklungshilfe-Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, arme und notleidende Menschen in Nepal und Indien durch medizinische und soziale Projekte nachhaltig zu unterstützen – ohne sie in die sonst zu häufige Abhängigkeit von Hilfsleistungen zu bringen. Die Internetseite bietet einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten.

-> Mehr

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Hintergrund-Informationen zum Projekt:

Die vergessenen Menschen im Himalaya

Abgeschnitten von jeglicher Zivilisation, ohne Infrastruktur oder Anschluss an das Straßennetz, liegt die Region Mugu im Hochgebirge des Himalayas. Die dortigen Lebensbedingungen sind mittelalterlich. Es gibt weder genug Kleidung und Schuhe, noch Strom, noch einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vielen Menschen droht der Hungertod, denn die extreme Höhenlage erlaubt nur drei Monate im Jahr den Anbau von Nahrung – bei weitem nicht ausreichend, um den Bedarf zu stillen. Die Folge: Kinder wie Erwachsene leiden unter starker Unterernährung, was im Schnitt zu einer Lebenserwartung von lediglich 44 Jahren führt. Die medizinische Versorgung gehört zu den schlechtesten der Welt: Ein einziges Krankenhaus in Gamgadhi ist für mehr als 55.000 Menschen zuständig. Da aber oft weder Medikamente noch ein Arzt verfügbar sind, bedeuten selbst leicht heilbare Krankheiten für viele schon den Tod.

Sterben für das Leben: Die Tragödie der Mütter

Trauriger Rekord: Die Mütter- und Säuglingssterblichkeitsrate in Mugu zählt zu den höchsten weltweit – Frauen sterben meist noch vor den Männern. Lebensumstände wie vor Hunderten von Jahren, schwerste Hungersnöte, härteste körperliche Arbeit und Aberglaube bedrohen das Leben der Frauen und Neugeborenen. Während der Periode und vor der Entbindung gelten Frauen als „unrein“ und sind verpflichtet, ihr Haus zu verlassen. Unter unvorstellbaren Bedingungen müssen Frauen und Mädchen jeden Monat nächtelang in stinkenden, finsteren Ställen voller Tierfäkalien ausharren. Oder sind im Wald schutzlos der Kälte und Witterung des Hochgebirges ausgesetzt. Selbst ihre Babys müssen sie hier zur Welt bringen – eine erbarmungslose Prozedur, die oft weder Mutter noch Kind überleben. Auch weil nicht selten Schakale die Neugeborenen den Müttern entreißen. Aufgrund dieser unhaltbaren unhygienischen Zustände leiden viele Frauen unter schweren Infektionen, Blutungen, Abszessen, Lungenentzündungen oder Durchfall. Diese katastrophalen Bedingungen sind dafür verantwortlich, dass die meisten Frauen bereits ein Kind verloren haben. Jedes Dorf kann von werdenden Müttern berichten, die an inneren Blutungen oder ähnlichen Komplikationen gestorben sind. Überlebt ein Säugling, leidet er danach oft unter Infektionen oder Lungenkrankheiten.

Damit der erste Schrei nicht der letzte ist: Geburtshäuser für die Frauen von Mugu

Mit dem Ziel, Traditionen nicht zu brechen, sondern eine Lösung zu finden, die Frauen, Männer und Schamanen unterstützen, entwickelten wir die Idee der Geburts- und Gemeinschaftshäuser. Unser erstes Geburtshaus wurde 2012 im Dorf Loharbada eingeweiht. Das zweistöckige Gebäude wurde in einjähriger Gemeinschafts- und Handarbeit errichtet und umfasst Räume für Geburten und Rekonvaleszenz, ein Spielzimmer, einen Leseraum, einen Gemeinschaftsraum für Schulungen und Versammlungen sowie einen kleinen Spielplatz vor dem Haus. Viele Materialien, wie medizinische Instrumente oder Solarmodule, mussten eingeflogen und über das Gebirge ins Dorf getragen werden. Von diesem Geburtshaus profitieren nun über 700 Familien in und um Loharbada.

Zwei Tage nach Eröffnung erblickte bereits ein gesunder Junge das Licht der Welt. Zum ersten Mal erlebte eine Frau in dieser Bergregion eine menschenwürdige Geburt ¬– unter Fürsorge, Schutz und fachkundiger Unterstützung. Allein in diesem ersten Geburtshaus werden pro Jahr ca. 30 Babys geboren. Die Dorfgemeinschaft ist stolz auf ihr Geburtshaus, die Frauen sind dankbar und erleichtert. Sogar das Gesundheitsministerium Nepals hat das Geburtshaus bzgl. aller nötigen Standards abgenommen. Für die Betreuung der Schwangeren bis nach der Geburt sorgen eine Hebamme, ein Krankenpfleger und mehrere Assistenten. Neben der Geburtsvorbereitung informiert die Hebamme auch über Verhütung, Geschlechtskrankheiten sowie HIV. Darüberhinaus bietet sie in umliegenden Dörfern Ihre Unterstützung an.

Weitere Geburtshäuser werden die Mütter-und Kindersterblichkeitsrate sichtbar senken. Deshalb trugen wir diese Idee mit großem Erfolg in weitere Dörfer. Um die Verantwortung aber langfristig an die Bewohner zu übergeben, ermöglichen wir jungen Frauen Ausbildungen zu Hebammen oder Krankenpflegerinnen.

Weitere detaillierte Informationen zur Projektarbeit in Nepal finden sich hier.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Durch Ihre direkte Hilfe werden die Lebensbedingungen und Lebenserwartungen von vielen bedürftigen Müttern und Kindern in Mugu nachhaltig verbessert.

Gerne dürfen Sie die Aktion weiter publik machen. Egal, ob es ein Kuchenverkauf in der Schule, der Erlös eines Flohmarktverkaufes oder ein Stammtisch ist, der eine Runde Bier aussetzt, um das Projekt zu unterstützen – wirklich jeder Betrag ist willkommen!

Weitere Infos zum Thema unter

the.swipes@gmail.com

 

Viele Grüße

Stefan Becker